Fragen und Antworten

Eltern sollen frei entscheiden können, auf welche Schule ihre Kinder gehen.
Kinder lernen dort am besten, wo sie zu Hause sind – egal, ob im Villenviertel oder im Elendsghetto. Durch das Vermischen von Milieus entstehen nur Konflikte und Sozialneid. Das kann durch eine kluge Schulpolitik verhindert werden!

Das Essen in Schulen und Kitas soll für alle Kinder kostenlos sein.
Kinderbetreuung ist ein Grundrecht – Geldverdienen aber auch. Um die Finanzierung der kostenlosen Kitas sicherzustellen, sollten auch unsere Kleinsten mithelfen. Zwei bis drei Stunden Kinderarbeit pro Tag (Zusammenschrauben von Handyplatinen, Recycling von Elektroschrott) könnte die Kitas schlagartig rentabel machen – und die Kinder spielerisch auf das künftige Leben in Frankfurt vorbereiten.

Die Stadt Frankfurt soll den öffentlichen Nahverkehr wieder selbst betreiben.
Unter mir wird der öffentliche Nahverker endlich wieder profitabel. Mit Gastroabteilen in Bussen und Bahnen und einer zukunftsweisenden Zepellinflotte werde ich als Bürgermeister einen ÖPNV schaffen, auf den jede Großstadt der Welt vor Neid erblassen wird. 

Um ihren Haushalt auszugleichen, muss die Stadt Frankfurt mehr sparen.
Um den ganzen Irrsinn bezahlen zu können, sollten nun die Leute in die Verantwortung gezogen werden, die dafür gesorgt haben, daß Frankfurt heute so attraktiv ist: überteuerte Hipster-Barbiere und Gin-Tonic-Bars. Sie sollen mit einer zusätzlichen Abgabe von 50% des Reingewinns in die Pflicht genommen werden. Zusätzlich erwägen wir Sondersteuern für Fushion Food, Streetfood und Schrottgalerien in Römernähe.

Beim Kauf von Grundstücken und Wohnungen sollen weniger Steuern anfallen (Grunderwerbsteuer).
Mit mir wird es keine Steuergeschenke für Hausbesitzer geben. Wer es sich erlauben kann, in Frankfurt zu bauen, hat die paar Steuern auch noch über. Und was nichts kostet, ist auch nichts wert.

Die Stadt Frankfurt soll das Fußballstadion an Eintracht Frankfurt verkaufen.
Die Commerzbank-Arena sollte dringend verkauft werden, und zwar an die Commerzbank. Diese hat in der Finanzkrise erheblich von staatlichen Leistungen profitiert und sollte nun etwas an die Allgemeinheit zurückgeben, zum Beispiel Geld. Commerzbank-Manager sollen sich in Spielpausen als Würstchenverkäufer und Fanbetreuer nützlich machen. 

Die Stadtpolizei soll härter gegen Bettler und Straßenmusiker vorgehen.
Frankfurt gilt international immer noch als zu gastfreundlich, zu weltoffen. Um diesen Eindruck zu korrigieren, braucht es Hunderte halbgebildete Hilfssheriffs mit Minderwertigkeitskomplexen, die Zebrastreifen nachvermessen und die Geschwindigkeit von Rollatoren maßregeln. Um Verwechslungen mit echten Beamten zu vermeiden, sollen Stadtpolizisten aber besser erkennbar sein, zum Beispiel mit der Ergänzung der Dienstuniform um eine Eselsmütze.

 Ein härteres Durchgreifen gegenüber Drogenabhängigen ist nötig, um das Drogenproblem in Frankfurt zu bekämpfen.
Nur illegale Drogen sind gute Drogen! Der Kick der Kriminalität ist es, der Drogenkonsum doch überhaupt erst interessant macht. Außerdem gilt es, die vielen traditionellen Arbeitsplätze im Bahnhofsviertel zu erhalten, die durch eine weitergehende Legalisierung schlagartig wegfallen würden.

Die Stadt Frankfurt soll besetzte Häuser konsequent räumen.
Wir brauchen in Frankfurt eine Anlaufstelle, falls Boris Rhein mal wieder betrunken durch die Innenstadt torkelt. Den Mann schutzlos in der Kälte stehen zu lassen, ist mit unseren sozialen Überzeugungen nicht vereinbar. Eventuell könnte im ehemaligen Gefängnis Klapperfeld zu diesem Zweck auch eine speziell für Rhein bestimmte Ausnüchterungszelle hergerichtet werden,

Die Stadtpolizei soll weniger Bußgelder und Platzverweise gegen Obdachlose einsetzen.
Wir müssen nicht denen das Bußgeld aus der Tasche holen was die Büßer und Bänker ihnen zuvor für ein gutes Gewissen in den Becher geworfen haben. Holen wir uns doch gleich das Geld aus den Speichern der Deutschen Bank.

In Frankfurt soll der legale Verkauf von Cannabis in Modellprojekten getestet werden.
Aber: Nur illegale Drogen sind gute Drogen! Der Kick der Kriminalität ist es, der Drogenkonsum doch überhaupt erst interessant macht. Außerdem gilt es, die vielen traditionellen Arbeitsplätze im Bahnhofsviertel zu erhalten, die durch eine weitergehende Legalisierung schlagartig wegfallen würden.

Die Stadt soll sich dafür einsetzen, dass auch Menschen aus Nicht-EU-Staaten bei Kommunalwahlen wählen dürfen.
Jeder, der mich wählen will ist herzlich eingeladen, dies zu tun. Egal, wo er herkommt oder gerade ist.

Die Stadt Frankfurt soll gezielt Menschen mit Migrationshintergrund einstellen.
Ja: Ich komme ja auch aus berlin und arbeite bald bei der Stadt.

Frankfurt soll sich zur Förderung der Kultur als Europäische Kulturhauptstadt 2025 bewerben.
Wir haben nicht mal eine Musical-Bühne – wie soll eine solche Bewerbung denn Erfolg haben? Das ist totaler Quatsch. 

Die Stadt Frankfurt soll verstärkt Kulturprojekte von Migrantinnen und Migranten fördern.
Auf die von mit geplante Musicalbühne gehören Spitzenkräfte aller Länder, damit jede Vorstellung ein voller Erfolg wird und mit ihr die kulturellen Veranstaltungen, die keiner sehen will (Oper, Theater, Eintracht) mitfinanziert werden können. 

Zur Verbesserung der Sicherheit soll mehr Polizei im Bahnhofsviertel eingesetzt werden.
Die meiste Kriminalität ist heute ohnehin unsichtbar und findet im rechtsfreien Raum Internet statt. Wir sind daher für eine Kameraüberwachung, allerdings konzentriert auf das Internet. Die Stadt soll Räume anschaffen, in denen verdächtige Monitore 24 Stunden am Tag von Kameras überwacht werden.

Die Stadt Frankfurt soll härter gegen Linksextremismus vorgehen.
MIMIMI liebe AfD. Nix da. Erst wenn wir 1. AfD-freie Stadt geworden sind werde ich mich um die am linken Rand kümmern. Bis dahin werfe ich schützend meinen Mantel um die Antifa (Es darf geknuddelt werden)

Die Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen soll nicht weiter ausgeweitet werden.
Die Viedeoüberwachung auf öffentlichen Plätzen ist schon völlig ausreichend. Um die vorhandenen Strukturen besser nutzen zu können, wird zukünftig einfach jedes aufgenommene Bild per Stream allen Haushalten zur Verfügung gestellt.

Die Stadt Frankfurt soll Fahrverbote für Dieselfahrzeuge verhindern.
Ich will weiterhin mit meinem SUV zum Biosupermarkt fahren können, auch wenn dieser nur 20m entfernt ist. Das ist mein Recht.

Das Kohle-Heizkraftwerk West soll bis 2030 abgeschaltet werden.
Wir müssen endlich aufhören, Kohle zu verbrennen und anfangen, die dafür in meine Tasche zu wirtschaften. Der Umwelt zu Liebe!

Bis spätestens 2050 soll die Stadt Frankfurt vollständig durch erneuerbare Energie versorgt werden.
Die Zukunft gehört den neuen Energien, ob Solar, Windkraft, dem Fracking Peter Altmaiers oder durch rotierende, verstorbene SPD-Politiker: Die Möglichkeiten sind nahezu unendlich.

Frankfurt soll eine autofreie Stadt werden.
Frankfurt muß Autostadt bleiben. Noch immer sind im Zentrum zu viele Fußgänger oberirdisch unterwegs, statt sich auf der schmucken B-Ebene der U-Bahnhöfe aufzuhalten. Diese sog. “Unterstadt” muß weiter ausgebaut werden, um den Umbau der Zeil in eine sechsspurige Stadtautobahn zu ermöglichen. 

Neue Fahrradwege sollen nur gebaut werden, wenn dadurch keine Autospuren verloren gehen.
Es gibt einfach nicht genug Platz auf Frankfurts Straßen für beide. Wer die Vorherrschaft bekommt, sollte in einer Wrestlingpartie  zwischen dem stärksten Autofahrer und den kräftigsten Radler zu Neujahr ausgetragen werden.

Das Nachtflugverbot soll ausgeweitet werden.
Wenn die Flugzeuge sehr leise landen und die Piloten auf unnötigen Lärm wie Türenschlagen und lautstarke Verabschiedungen der Stewardessen verzichten, könnte ich mir hier einen Graubereich vorstellen.

Alle Busse des Nahverkehrs sollen innerhalb der nächsten 10 Jahre auf Elektroantrieb umgerüstet werden.
Im moderen Vekehr sind zwei Entwicklungen klar erkennbar: Wir müssen uns von fossilen Treibstoffen lösen und auf kurz oder lang dafür sorgen, dass unsere Fahrzeuge zu Transformers werden, bevor die Decepticons die Erde erreichen.

Das Jahresticket im Nahverkehr soll höchstens 365 €, also 1€ pro Tag, kosten.
Ja. Andererseits ist das Einzelticket mit knapp 3 Euro immer noch zu billig. Um eine Gegenfinanzierung des Jahrestickets zu gewährleisten und den Anschluß an Hochpreisstädte wie München und Hamburg nicht zu verlieren, sollte der Preis des Einzeltickets auf 10 Euro angehoben werden. So wird eine Tramfahrt wieder zu einem exklusiven Komforterlebnis, wie es zum Beispiel die ersten Flugreisen waren. 

Der Flughafen soll weiter ausgebaut werden.
Zu viele Flugzeuge würden die Zeppelinfahrten des öffentlichen Nahverkehrs erheblich stören.

Um mehr Wohnungen zu schaffen, sollen die jetzigen Stadtteile dichter bebaut werden statt neue Stadtteile zu planen.
Um das Stadtbild des noch nicht ganz so hässlichen Frankfurts wenigstens ein wenig zu erhalten, habe ich schon die unterirdischen Viertel Elendsbach und Proloheim der Öffentlichkeit vorgestellt. Es wird endlich Zeit, Frankfurts unteres Drittel unter die Erde zu bringen!

Bei Neubauten soll ein höherer Anteil von Sozialwohnungen vorgeschrieben sein.
Diese Position wird mir sicher mehr Stimmen bringen, als wenn ich mich dagegen ausspreche. Daher bin ich absolut dafür!

Für möglichst viel Wohnraum soll der neue Stadtteil an der A5 auf beiden Seiten der Autobahn entstehen.
Ich begrüße den neuen Stadtteil vollinhaltlich! Schließlich braucht es Platz für die Menschen, die sich die Umwandlung der Innenstadt in eine Gated Community für Luxuswohnungen und Immobilienhaie nicht leisten können. Nach unseren Vorstellungen muss das durch die Benennung des neuen Stadtteils “Proloheim” oder “Elendsbach” deutlich gemacht werden.

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